Druckversion vom: 18.05.2012
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Einblicke

  • Seminar: Outdoor-Training
  • Standort: Ostsee
  • Namen: Markus Mayer, Fabian Huber
  • Ausbildungsjahr: 2. Ausbildungsjahr
  • Ausbildungsberuf:
    Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation "Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen"
  • Seminardauer: vom 03.08. – 14.08.2009 (12 Tage)

Outdoor - Training an der Ostsee

Jedes Jahr Anfang August geht es für die Azubis des ersten Lehrjahres für 2 Wochen auf ein Outdoor–Training. Wir hatten die Wahl zwischen dem Bayrischen Wald, dem Harz, der Schweriner Seenplatte und der Ostsee. Das Outdoor–Training sollte unseren Teamgeist stärken und uns helfen Kontakte mit den Auszubildenden aus den anderen Berufsgruppen zu knüpfen.

Die Ankunft

Nach einer langen Zugfahrt quer durch Deutschland kamen wir gegen 18:00 Uhr in Rieseby an. Hier wurden wir von einem kleinen Bus an unser Ziel, dass Camp Event Nature gebracht. Erschöpft und gespannt lernten wir unsere Trainer kennen und schauten uns im Camp um. Danach gab es noch ein leckeres Abendessen und wir verstauten unser Gepäck in unseren Zelten. Die insgesamt 16 Azubis wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und wir ließen den Abend ausklingen.

Es geht los

Nach dem Frühstück sprangen wir zum Aufwachen erst einmal in die Schlei und machten unsere ersten sportlichen Teamübungen. Die Kombination aus Gleichgewicht, Strategie und Teamgeist machte besonderen Spaß. Nachdem wir jegliche Berührungsängste überwunden hatten, wurde eine Vertrauensübung durchgeführt.
Am Nachmittag durften wir zum ersten mal auf das Wasser und übten mit unseren Kajaks das Kentern.

Am nächsten Tag beluden wir unsere Kajaks mit Verpflegung und unseren Zelten und starteten unsere erste 3 Tages-Tour.
Am zweiten Tag der Tour bekamen wir Abwechslung vom paddeln und machten uns auf zu einem Hochseilgarten. Hier wagten wir uns in wacklige Höhen und einige lernten ihre Grenzen kennen.
Den Abend verbrachten wir am Lagerfeuer und tauschten Erfahrungen aus.

Am Tag darauf starteten wir unsere letzte Kajak-Etappe und kamen ohne größere Schwierigkeiten wieder im Camp an. Wir hatten uns einen freien Nachmittag verdient und spielten Fußball oder machten es uns in der Sonne gemütlich.

Projekttag

Wir wurden gleich auf 2 Projekte angesetzt:
Zum einen die „Wall“ eine 3,75m hohe, massive Holzwand zu bauen, die für Teamübungen genutzt werden sollte. Die andere Aufgabe war einen Kletter-Parcours an 2 Bäumen zu befestigen.

Segeltour

Wir wagten uns wieder auf die Schlei, um eine Tour zu starten doch diesmal auf kleinen Segelschiffen. Nach einer Segeleinweisung ging der Segeltörn los. Wenn kein Wind wehte hies es paddeln und auch sonst wurde uns nicht langweilig, da wir einige Manöver übten. Gegen schlechte Witterung waren wir mit wasserdichter Segelkleidung gut gewappnet. Auch während dieser Tour gab es Teamübungen, die uns mehr und mehr zusammen schweißten. Ein Highlight war eine Nacht auf einer einsamen Insel. Dennoch freuten wir uns als wir wieder im Camp waren und es warmes Essen gab.

Floßbau

Am Heimathafen angekommen wartete schon die nächste Aufgabe auf uns: wir mussten Flöße bauen, die auch seetauglich sein sollten.
Dies klappte erstaunlich gut, da wir schon zu einem richtigen Team geworden waren. Anschließend ließen wir die Flöße zu Wasser und sie überstanden die Probefahrt tadellos.

Die Flinthörn

Endspurt! Am vorletzten Tag durften wir endlich einmal auf einem großen Segelschiff mitfahren und konnten die See weitgehend genießen. An Bord der wunderschönen „Flinthörn“ verkrafteten einige Matrosen den Seegang mehr oder weniger gut.

Der Abschied

Früh morgens machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof in Rieseby und freuten uns schon auf Zuhause. Die Heimfahrt verbrachten die meisten schlafend oder im Speisewaggon der Deutschen Bahn. Abends kamen wir in Ulm an und hatten Daheim viel zu erzählen.

Was wir aus dem Seminar mit nach Hause und an den Arbeitsplatz nehmen konnten

Wir konnten viele Erfahrungen sammeln, die für uns privat und auch im Geschäft sehr hilfreich sind. Durch die gestellten Aufgaben zeigte sich uns, dass man durch richtige Teamarbeit sehr viel erreichen kann.
Wir lernten uns selbst einzuschätzen, erfuhren wo unsere Grenzen sind und hatten alles in allem eine tolle Zeit an der Ostsee. Die geknüpften Kontakte mit den anderen Azubis werden uns im späteren Berufsleben bestimmt von Vorteil sein.

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